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Die narzißtische Einstellung der Gelehrten, die zur Folge hatte, daß nur das Objekt der psychologischen Untersuchung sein könnte, was sich dem Gelehrten während seiner Betätigung als „Denker“ aufdrängt, ist infolge des zur Realität zwingenden wirtschaftlichen Druckes zu Ende. Jeder Beruf birgt in sich zahlreiche psychologische Probleme, nicht nur der Beruf des „Denkers“. Die vorliegende Arbeit bildet eine Voruntersuchung teilweise zur Berufseignungsprüfung von Maschinenschreibern, teilweise zur eventuellen Reform der Tastatur der Schreibmaschinen. Es werden die Fehlleistungen von Anfängern untersucht, die Fehler statistisch ausgewertet, sowie bei einzelnen charakteristischen Fehlern nach ihren Ursachen geforscht. Fingersatz und Tastordnung, so erfahren wir, spielen bei den Fehlleistungen eine starke Rolle. Die ganze Arbeit wäre viel klarer, wenn die einzelnen Fingersätze ihrer möglichen Unlustwirkung nach — es ist von Anfängern die Rede — in eine Reihe gestellt und die Fehler dieser Reihe gegenübergestellt worden wären. Daß Spreizung des Zeigefingers fehlerbegünstigend wirkt, ist ein Resultat der vorliegenden Untersuchung. Ist aber, so fragen wir, diese Spreizung nicht unlustvoll? Wären diese Fehlleistungen auf das Unlustmotiv, wie vermutlich, zurückführbar, dann wären sie in die einheitliche Auffassung der Psychopathologie des Alltagslebens eingereiht.
Dr. I. Hermann.