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Auf die besondere Wichtigkeit des Geruchsorgans bei Neurotikern hat vor vielen Jahren Freud (Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose, 1909) aufmerksam gemacht, er hat gleichzeitig einen Vorschlag zum Verständnis der Rolle dieses beim Menschen verkümmerten Organs, dessen Funktionslust der Verdrängung anheimgefallen ist, seinen Ausführungen hinzugefügt. Im vorliegenden Handbuch findet man viele Daten, eigene Untersuchungen des Autors und fremde Angaben zusammengewürfelt, es wird sogar, an Preyer anschließend, erwähnt, daß das Kind bis etwa zum dritten Jahre vor Kot, Urin keinen Ekel fühlt. Die einschlägigen Forschungen Freuds und seiner Schüler werden unerwähnt gelassen. Dessen ungeachtet wird vom Autor der Zusammenhang von Geruch und Sexualität offen anerkannt und es wird noch überdies die Sachlage so dargestellt, als ob der Verfasser ein gründlicher Kenner der Psychoanalyse wäre. Es heißt an einer Stelle: „An zahlreichen Beispielen sieht man leicht, daß Freud, Adler und Jung häufig nicht etwa infantile und andere Komplexe mit psychoanalytischen und