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Verfassers Absicht ist es, eine einheitliche Theorie der psychischen Prozesse herauszuarbeiten; dabei findet er als Kernbegriff den des Gefühls. Selbst das Denken ohne Worte — die Worte seien nur Symbole des Gemeinten — soll nichts anderes als ein Gefühl (sc. ein Denkgefühl) sein. Verfasser scheint dabei selbst die schrankenlose Verallgemeinerung zu spüren, da er im Vorworte nur davon spricht, „das rein emotionale Element der Denkprozesse“ (sc. das Denkgefühl) beleuchtet zu haben. Die etwas mangelhafte Sachkenntnis wird dadurch, daß die Psychoanalyse öfters erwähnt ist (Verdrängung, Katharsis, Gefühlsübertragung, „Unter“-Bewußtsein) nicht verdeckt.
Dr. I. Hermann.