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Dieses neue vor Giese noch kaum betretene Grenzgebiet der Psychoanalyse wird hier nicht systematisch bearbeitet, dazu wäre auch unser bisheriges Wissen zu mangelhaft; was uns Giese vorlegt, ist aber doch am Wege einer weitblickenden, nichts vernachlässigenden, mit klaren Gesichtspunkten operierenden Darstellung. Giese sieht mit Recht in der Psychoanalyse eine Hilfswissenschaft der mit Wertbegriffen getränkten Psychotechnik, meint aber, daß außer der Psychoanalyse in der Psychotechnik auch andere Wissenschaften zu Worte gelangen sollen. Die Psychotechnik soll nicht nur eine beschreibende, sondern auch eine im Wirtschaftsleben in gewissen Beziehungen richtunggebende Lehre werden und dadurch könnte nach dem Verfasser auch das psychoanalytische Wissen einen Einfluß auf die Gestaltung gewisser wirtschaftlicher Neuwerte ausüben. Wie das psychoanalytische Wissen im Wirtschaftsleben verwertet werden kann, wird am Beispiele des Reklamewesens ausgearbeitet: erotisierte Reklame, auf Vorlustmechanismen appellierende, das archaische Denken bewegende, durch das Prinzip der Reihung oder Häufung belebte Reklame werden vorgestellt. Das Aufstöbern der Sadismusfreude der Leute, die Benützung gewisser Symbole (das Kind in der Getränkebranche) geben auch der Psychoanalyse Material zur Beweisführung