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Es gehört mit zur Eigenart der Psychoanalyse, deren Begründer, Sigmund Freud, den wissenschaftlichen Forschertrieb in Zusammenhang mit der stereotypen Frage des Kindes: „woher kommen die Kinder“ brachte, daß gerade dieser Wissenschaftszweig in beharrlicher kausaler Forschung seine Aufmerksamkeit immer mehr auf die Uranfänge des Lebens, auf Säuglingszeit, Geburt, Embryonalzeit und Zeugung (phylogenetisch auf die Urgesellschaft) richtete. Die Verfolgung dieses Weges war einerseits bedingt durch eine stets ausgesprochener sich erweisende Ablösung des Interesses von der Schicksalsfrage des Vaters, der nebst der Zeugung ja einen außerordentlich geringen Anteil am frühen Werden und Gedeihen des jungen Erdenbürgers hat, anderseits aber durch eine Hinwendung zum Problem der Frau und der Mutter. Es mußte die vornehmlich von Männern betriebene Forschung, die eine Art Identifizierung mit dem (Ur-)Vater repräsentiert, sich gleichsam zuvor des Vaters bemächtigen, um den Weg zur Mutter frei zu bekommen. So ist es auch begreiflich, daß bei den Versuchen der Rekonstruktion der Menschheitsentwicklung, die Urvaterhorde und der Staat als Brüdergemeinde vorerst im Vordergrund des Interesses standen, und erst danach dieses sich auch weiter rückwärts auf das ursprünglichere Matriarchat und die Frauenentwicklung überhaupt ausdehnte. Dazu kommt natürlich als hemmendes Moment die Amnesie, die über den onto- und phylogenetischen Urzuständen herrscht.
Wenn wir nun den Versuch wagen, in der Bearbeitung von Jeremias Gotthelfs „Schwarzer Spinne“, einem literarischen Stoffe, der uns in