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Der soeben in einem erschienene ganze Jahrgang 1925 der von Max Dessoir herausgegebenen „Zeitschrift für Ästhetik“ wird allein durch den Bericht über den Zweiten Kongreß für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft ausgefüllt. Vom reichen Programm dieses Kongresses sind für die Leser dieser Zeitschrift besonders der Vortrag von Hans Prinzhorn über „den künstlerischen Gestaltungsvorgang in psychiatrischer Beleuchtung“ und die daran anschließenden Korreferate von Interesse. Prinzhorn beschäftigt sich axieh eingehend mit der psychoanalytischen Theorie der künstlerischen Gestaltung. Ranks Arbeit über den Künstler erörternd, stellt Prinzliorn die Frage: „Worauf zielt eigentlich die ganze Untersuchung?“ und fährt fort: „Man fühlt eine geheime Tendenz überall durch, doch erst die Schlußsätze reden eine deutliche Sprache, Sie enthalten in der Tat die