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Die Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften wird von manchem Gegner der Psychoanalyse durch den Einwand zu entwerten versucht, daß man dabei von psychoanalytischen Aufstellungen, als gegeben, ausgehe und das zu untersuchende Material in mehr oder weniger geschickter Art in Deutungsweisen hineinzwänge, welche diesen Auffassungen Recht geben sollen. Hier ist nicht der Ort, diesen Einwand zu widerlegen, weil er vorliegende Arbeit nicht im geringsten treffen kann. Wie der Autor in seinem Vorworte zur deutschen Ausgabe erklärt, war er über die Psychoanalyse gar nicht unterrichtet gewesen und hatte nie eine psychoanalytische Schrift in Händen gehabt, als seine Arbeit bereits druckreif war. Erst als Autor eines Tages mit dem Referenten auf seine Forschungen zu sprechen kam, machte ihn dieser auf die vollständige Übereinstimmung seiner Ergebnisse mit der Aufstellung der psychoanalytischen Symbole aufmerksam. Deshalb ist also diese Arbeit für uns Psychoanalytiker von großem Werte, weil der Verfasser, der nicht nur der Psychoanalyse fernstand, sondern von deren Existenz überhaupt nichts wußte, ganz unabhängig von ihr zur Aufdeckung ganz derselben Symbole gelangte, wie sie uns Freud lehrte.
Hieroglyphische Zeichen haben bei der Entstehung der griechisch-römischen Schriftzeichen mit eingewirkt. Zuerst hatte jedoch die allmähliche Metamorphose der Hieroglyphen zur sinaitischen und zu den semitischen Schriften im allgemeinen geführt. Die Aufgabe, die sich Autor gestellt hat, war nun, die hebräischen Schriftzeichen über das Altsinaitische zu ihren ursprünglichen Ausgangsformen zurückzu-verfolgen. Dies gelang ihm, außer durch