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Harms betont ausdrücklich, daß seine Arbeit nicht Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, weil eben nur die augenfälligen Ursachen des Nichtmitkommens im Lernen beobachtet werden können, während „sich die feineren Einflüsse, die bei den Schulleistungen mitsprechen und die in das innerste Seelenleben des Schülers hineinführen, durch keine noch so eingehende Untersuchung aufgeklärt werden können“.
Sind wohl der psychoanalytischen Forschung auch tiefere Schichten des seelischen Geschehens zugänglich, so bleibt sicher immer noch ein gut Teil der Beurteilung entrückt, weil bei derartigen Massenuntersuchungen nicht leicht eine psychoanalytische Vertiefung durchzuführen ist.
Hätte aber der Autor dem Einflüsse der sexuellen Konstitution auf die intellektuelle Entwicklung des Kindes sein Augenmerk zugewendet, so wäre er zu einer Erklärung manches plötzlichen Versagens älterer Schüler im Lernen gekommen. Auch von der Bedeutung der kindlichen