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Mittels einfacher Versuche wird an einem kleinen Materiale ermittelt, daß Kinder schon mit drei Jahren suggestibel sind. Gesunde, normale Schulkinder sind der Suggestion im hohen Maße (etwa 80%) zugänglich, die jüngeren mehr als die älteren. Bei Neuropathen und Hysterikern nimmt umgekehrt die Suggestibilität mit dem Alter zu. Schwachsinnige Kinder sind weniger suggestibel als normale (etwa 50%). Im Gerichtsverfahren muß die große Suggestibilität des Kindes wohl beachtet werden. — In der Therapie können allerlei Mittel der Suggestion beim Kinde Erfolg haben. Die Persönlichkeit des Suggerierenden ist dabei von entscheidender Bedeutung. — Literatur.
Friedjung (Wien).