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Der Ausdruck „natürliche Magie“ soll die verborgene, doch praktisch verwertbare Willenswirkung des Ichs auf sich selbst bezeichnen. Jede Willenswirkung sei auf den ersten Blick etwas Wunderbares, Übernatürliches, sie werde aber verständlich, wenn man die Kontinuität zwischen den organischen Wachstums- und Reorganisationsprozessen einerseits, den bewußten Willensprozessen anderseits, theoretisch herstellt. Im organischen Geschehen soll das „Ich“ sich ebenfalls nach der Wegweisung von Denkprozessen (durch das organische Denken, was an die Stelle des Unterbewußten anderer Autoren zu stellen sei) auswirken.
Die Kontinuität der bewußten und organischen Denkprozesse soll sodann ermöglichen, daß vom Bewußtsein aus das organische Geschehen beeinflußt werde, und zwar bieten sich dazu zwei Wege auf: 1) die intendierte Ablösung der Gefühlswirkung von der Vorstellung, durch die Bildung einer (organischen) „Isolierschichte“ und 2) die Unterdrückung der Vorstellung, Empfindung durch das willensmäßige Auflassen der fundierten Begriffsbildung und infolgedessen durch das Verhindern der neuen Organisation des Gehirns. Beide Vorsätze sollen nur dann gelingen können, wenn sie „nicht heftig, gewaltsam, plötzlich, sondern stetig, bald nachlassend, bald energisch nachdrängend, aber ohne Unterbrechung“ wirken. Ein allgemeiner Gesundungswille und ein unbedingtes Ablegen der Todesfurcht