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Ich werde einige autobiographische Fragmente eines als psychisch normal geltenden Menschen mitteilen, der sich in guter sozialer Stellung befindet und ein reifes Alter erreicht hat. Ich kenne ihn seit vielen Jahren näher: ich habe daher keinen triftigen Grund, an seiner Aufrichtigkeit zu zweifeln. Man hat immer und allgemein den meisten Berichten in den Autobiographien bedeutender Persönlichkeiten Glauben geschenkt; ich wüßte nicht, warum man autobiographischen Berichten anderer Menschen, nur weil sie nicht berühmt sind, den Glauben verweigern sollte. Immerhin mag sich der Leser nach seinen persönlichen Eindrücken richten.
Der Erzähler der infantilen autobiographischen Erinnerungen, von denen hier die Rede sein wird, ist ein achtundvierzigjähriger, verheirateter Mann, mit Kindern; er ist von pyknischer Konstitution und gehört psycho-physiologisch ausgesprochen zum visuell auditiven Typus mit ausgeprägter Neigung zur Musik, zur Dichtkunst und zum Mystizismus.
„Meine Geburt hat in normaler Weise stattgefunden. Nach örtlichem Brauche jener Zeit wurde ich auf dem Lande von einer Amme gestillt, und zwar bei einem von unseren Bauern, dessen Frau mich durch volle zwölf Monate säugte.