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Die drei kleinen Abschnitte, die hier folgen, dürfen — streng genommen — keinen Raum in ausgeführter wissenschaftlicher Arbeit beanspruchen. Allein gelegentlich muß man wohl auch den Mut aufbringen, anspruchslosere Skizzen statt eines fertigen Bildes zu zeigen („das sind die Kleinen von den Meinen“) und wird doch nicht fürchten müssen, eine allzustrenge Kritik des Beschauers herauszufordern. Der Zeichner dieser drei Skizzen wenigstens würde sehr zufrieden sein, wenn sie, dem freudigen Anlaß des Tages entsprechend, einem vertrauten Antlitz ein flüchtiges Lächeln abgewinnen könnten.
Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, daß eine Person, die unserem Kreise angehört, uns eine analytische Untersuchung über die Psychologie des Grußes vorlegen wird. Ich bin nun besorgt, dieser künftige Forscher könnte über dem ausgebreiteten ethnologisch und psychologisch gleich interessanten Material eine Kleinigkeit übersehen, die doch nicht unwichtig ist: die Grußverlegenheit. Freud hat bereits auf die Grußschwierigkeiten der Zwangsneurotiker hingewiesen und dabei insbesondere jene Schwierigkeiten hervorgehoben, die sich auf das Hutabnehmen beziehen.1 Die Grußverlegenheit ist aber eine allgemeinere Erscheinung; sie soll hier jene Verlegenheit bezeichnen, die viele Personen verspüren, wenn sie eine andere treffen und begrüßen sollen. Es handelt sich hier nicht nur um die Frage, ob sie grüßen sollen, sondern auch um die fast schwieriger zu beantwortende, wie dies zu geschehen hat. Bei einem Patienten wurde das Problem, wie