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Auf den folgenden Seiten wird über eine Anzahl von Büchern gesprochen, die eine zusammenfassende Darstellung der Psychologie der Pubertät versuchen. Dennoch handelt es sich nicht um ein berichtendes Sammelreferat. Es kam mir nicht darauf an, den Leser objektiv darüber zu unterrichten, zu welchen Ergebnissen über die Psychologie des Jugendalters die Autoren gelangt sind. Sondern ich habe mich darauf beschränkt, sorgfältig einem einzigen Thema durch die besprochenen Bücher hindurch nachzugehen: der Stellungnahme Tumlirz', Sprangers, Ch. Bühlers, W. Hoffmanns und Ziehens zur Psychoanalyse, und habe versucht nachzuweisen, daß diese Stellungnahme eine durchaus unwissenschaftliche ist. Ein Nachweis, der um so interessanter sein dürfte, als die meisten der genannten Psychologen ausdrücklich, alle implizite, ihre Ablehnung mit der zu geringen Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse motivieren. Aber die Aufdeckung solcher Unkorrektheit würde die verhältnismäßig umfangreiche Kritik um so weniger rechtfertigen, als die Abwehrschriften gegen die Psychoanalyse seit Jahrzehnten sich dieser und mancher anderen Sonderbarkeiten schuldig gemacht haben. Mir erscheint sie aber aus prinzipielleren Erwägungen nicht überflüssig.
Die Psychologie hat sich in Gegenstand, Methoden, Erkenntnisziel und Darstellung innerhalb der letzten Jahrzehnte von Grund auf gewandelt.