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Der Autor sieht sich auf Grund seiner Untersuchungen über hypnagogische Erscheinungen zu einer weitgehenden Anerkennung der „funktionalen Symbolik“ Silberers veranlaßt und unterschätzt daher, wie zu erwarten, die Symbolbedeutung im psychoanalytischen Sinne und die Tätigkeit der Traumzensur. Er führt eigene Erlebnisse als Beispiele an und gehört offenbar zu den nicht sehr häufigen Personen, bei denen Silberers Phänomene eine hervorragende Rolle spielen.
Die Beweismittel, die er anwendet, um die Richtigkeit funktionaler Deutungen hervorzuheben und tiefergehende psychoananalytische Deutungen als zweifelhaft darzustellen, verraten eine überraschende Unkenntnis der Psychoanalyse. So behauptet er, die Freudsche Schule begnüge sich mit der willkürlichen Deutung einzelner aus dem Traumzusammenhang herausgerissener Symbole, und weiß nicht, daß der einzige Wert von Symboldeutungen bei der Traumanalyse darin besteht, nicht bloß den Traumzusammenhang, sondern auch das Unbewußte des Patienten aufzudecken, und daß man nur dann nach eigener Willkür ein Symbol deutet, wenn die Einfälle des Träumers versagen und wenn dadurch ein sonst sinnloser Vorgang klar verständlich wird.
James Glover (London)