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Freud hat wiederholt auf die Bedeutung hingewiesen, die der psychoanalytischen Forschung für die Pädagogik zukommt. Die von ihr vertretene Neuorientierung der Kinderpsychologie, die zum erstenmal die kardinale Stellung des Trieblebens in der Kinderseele berücksichtigt, bedingt auch eine Neuorientierung aller Pädagogik, die mehr als Intuition sein will. Man braucht nur Namen wie Bernfeld, Friedjung, Hug-Hellmuth, Klein, Pfister, Wera Schmidt zu nennen, um daran zu erinnern, daß die Freudschen Anregungen auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Aber wie wenig Widerhall fand das Wirken dieser Einzelnen bisher in der pädagogischen Literatur, obwohl der Widerstand gegen die Psychoanalyse unter den jungen Pädagogen zweifellos viel geringer ist als unter den jungen Ärzten! Unter solchen Umständen ist es außerordentlich erfreulich, wenn eine Zeitschrift auftaucht, die sich ausschließlich den Beziehungen von Analyse und Pädagogik widmen will, sowohl der wissenschaftlichen Forschung als auch der Verbreitung analytischer Denkweise in pädagogischen Kreisen. Die Persönlichkeit der Herausgeber garantiert dafür, daß psychoanalytisch Inhalt und Niveau der Zeitschrift einwandfrei sein werden. Das Programm, das sie sich stellen, hat keinen geringen Umfang: Kinderanalysen, Analysen an Erwachsenen, soweit sie auch Probleme der Kinderpsychologie behandeln, analytisch