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Aus dem englischen Manuskript übersetzt von Peter Mendelssohn
Ein flüchtiges Studium der Zeremonien und Riten der Hindu und der verwandten Völker ist ausreichend, um zu zeigen, daß sie unter kollektiven Zwangsvorstellungen leiden, die in vieler Hinsicht denen gleichkommen, die wir hei den europäischen Zwangsneurotikern zu beobachten gewöhnt sind. Ein früherer Autor hat die Aufmerksamkeit bereits auf die Tatsache gelenkt, daß ihre Charakterzüge fast ausschließlich dem analen Reaktionstypus1 angehören.
Die Trauerstimmung des Hinduvolkes ist nicht allein durch eine Bezugnahme auf die Analerotik zu erklären; denn die anale Erotik kann in keinem Stadium des primitiven Lebens als der Menschen größtes Vergnügen hingestellt werden; nur in der Beziehung zu der direkten Hemmung des sexuellen Impulses kann ein solcher ernster Zustand der Dinge entstehen, wie