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Sehr dankenswert ist die „absolut vollständige“ Veröffentlichung des umfangreichen Tagebuches: „Gedanken und Gedankensplitter, Auszüge aus Büchern, Register und Beschwerdebuch über Haus und Schule und Welt.“ Verfasser, sechzehn Jahre alt, führt hier durch acht Monate ein sehr reichhaltiges Diarium, das seine religiösen Kämpfe, seine geistigen Interessen, seine erste Liebe (vom zärtlichen Typus) höchst lebhaft schildert, seine Konflikte mit den Eltern und seine sexuellen Schwierigkeiten aufschlußreich andeutet. Daß ein solches Dokument für die psychoanalytische Forschung von Interesse ist, bedarf keiner Bemerkung.