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In „einleitenden Bemerkungen“ teilt die Redaktion mit, Freud habe auf die Einladung, sich an der Besprechung der Onaniefragt: zu beteiligen, geantwortet: „Ich habe meinen Beitrag zur damaligen Onaniediskussion durchgesehen und mit Erstaunen bemerkt, daß meine Kenntnisse seither keine Fortschritte gemacht, daß ich also nichts hinzuzufügen habe.“ Er hat im wesentlichen recht. Die Lektüre dieses fast 100 Seiten dicken Büchleins gibt, so wertvoll sie für den mit der Psychoanalyse noch nicht sehr vertrauten Pädagogen sein mag, dem psychoanalytisch Gebildeten recht wenig Neues. Wahrscheinlich ist das aber nicht nur eine Folge der Unzulänglichkeit unseres Wissens, sondern der immer noch von der alten Pädagogik her beherrschten Problemstellung, in deren Mittelpunkt die Frage steht: Was soll der Erzieher tun, wenn ein Kind onaniert? Darauf ist aber prinzipiell keine Antwort möglich, weil Onanie