You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die in Prag erscheinende russische Zeitschrift „Die russische Schule im Auslande“ zeichnet sich durch ihr lebhaftes Interesse für alle Neuerungen der Pädagogik aus.
Sehr interessant ist der in dieser Zeitschrift erschienene, auf Grund des von der russischen kommunistischen Presse publizierten Materials verfaßte Aufsatz von Al. Maklezow über die verwahrloste Jugend in Sowjetrußland. Er ist sehr lehrreich, weil er den eklatanten Beweis für die Notwendigkeit der Kenntnisse der Psychoanalyse für die Pädagogik bringt.
Den neuen Anschauungen nach wird das Familienleben im heutigen Rußland als eine überlebte bürgerliche Institution betrachtet, an deren Stelle eine freie Vereinigung der Geschlechter eingetreten ist, eine Vereinigung, die solange dauert, als das Zusammenleben der Vereinigten für sie mit Genuß verbunden