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Die am 1. Januar 1926 an Stelle der „Psychischen Studien“ erschienene „Zeitschrift für die Parapsychologie“ will die mediumistischen Erscheinungen wissenschaftlich studieren, das Problemgebiet der neuen Wissenschaft in seinem ganzen Umfange behandeln, in erster Linie aber den Beweis für die Echtheit der parapsychologischen Vorgänge liefern. Die große Zahl der Gelehrten, die die Zeitschrift zu unterstützen bereit ist, läßt hoffen, daß es ihr gelingen wird, das gestellte Ziel zu erreichen.
Der Inhalt dieses Heftes der „Zeitschrift für die Parapsychologie“ bringt wenig Neues. Die Mitteilungen von F. W. Pawlowsky („Die Mediumschaft des Frank Kluski“) könnten von Interesse sein, wenn sie glaubwürdig wären. Die Redaktion selbst hält es für nötig, darauf hinzuweisen, daß der Verfasser die alleinige Verantwortung für seine Berichte zu tragen hat. Prof, H. Driesch in seinen Meditationen über die Unsterblichkeit („Weltanschauliches und Theoretisches“) hält die spiritistische Theorie wohl für logisch berechtigt, weiß aber, daß deren Richtigkeit nicht bewiesen werden kann, weil die angeblichen Kundgebungen der Verstorbenen auch durch Telepathie oder Hellsehen erklärt werden können. Obwohl er zugibt, daß Spiritismus keine bewiesene Lehre ist, verwirft er ihn nicht gänzlich, und nimmt mit W. James an, daß ihr „ein gewisser Grad der Wahrscheinlichkeit zugebilligt werden kann“, und zwar aus dem Grunde, weil es Tatsachen gibt, für welche die Spiritisten eine einfachere Erklärung geben als alle anderen. Die Tatsache, daß „das Medium alle seine übernormalen Kenntnisse, welche aus verschiedensten Quellen stammen, so anordnet, daß sie von einer und derselben Person zu kommen scheinen, nämlich von einem Verstorbenen“ …, diese Tatsache erlaubt ihm nicht die spiritistische Hypothese vollständig zu verwerfen, obwohl er sie auch nicht annimmt. Dieses „seltsame Phänomen der Parapsychologie“ — die Vereinigung aller Einzelheiten zum Schema einer „Persönlichkeit“, welches Prof. Driesch so unerklä