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Der Titel paßt schlecht zu der gediegenen Abhandlung, Es läßt sich in der Frage der Menschheitsentwicklung nicht wohl ein Entweder-Oder aufstellen.
Baudouin, der Verfasser der „Autosuggestion“, sieht in der Autorität des Wissens die Aussicht auf Ordnung und damit auf Rettung. Er nennt zwei Beispiele aus dem Bereich der „rettenden“ Wissenschaften unserer Zeit: Die Reformpädagogik und — was uns an dem Couéisten verwundert — die Psychoanalyse. Er führt über letztere aus:
„Aber alle Witze und alles Mißverstehen schaffen sie nicht aus der Welt, und wer immer sie gewissenhaft und ohne Vorurteil studiert, den gewinnt sie … ist nicht in Wahrheit diese freilich noch tastende Wissenschaft eine kolonisatorische Kraft, die zum Reich des Bewußten noch manche unbekannte Länder hinzutut, die von je das Gebiet des Unbewußten gebildet haben? Und dieses kann sicherlich noch erstaunlichere Folgen nach sich ziehen, als die Entdeckung Amerikas und alle wirklichen und sinnbildlichen Weltumseglungen der Renaissance“ (S. 50)
Graber (Bern)