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An dieser Arbeit lassen sich zwei Teile unterscheiden. Im ersten Teil behandelt der Autor die extrovertierten und introvertierten psychologischen Typen Jungs im Zusammenhang mit dem Problem der künstlerischen Produktion, der Vererbung und der Rassenpsychologie. In bezug auf die Kunst werden einige Gedanken von Thornton und Gordon wiedergegeben, wonach
Maier wie Rubens, Delacroix und Signac solchen wie Poussin, Ingres und Marchaud gegenübergestellt werden, und zwar die erste Gruppe als Beispiel vornehmlich extro vertierter, die zweite vornehmlich introvertierter Charaktere, Analoge Unterschiede lassen sich — wie angenommen wird — aufzeigen, wenn man die Schnitzereien von der Westküste Afrikas mit den Schnitzarbeiten mancher Stämme aus Zentralafrika vergleicht. Von biologischer Seite her lassen einige (zugestandenermaßen zu solcher Annahme allein nicht ausreichende) Tatsachen vermuten, daß die Vererbung eines psychologischen Typus mit der Vererbung gewisser physischer Merkmale zusammenhängt. Rassenmäßig verhält es sich wahrscheinlich so, daß die meisten Primitiven mehr zum extrovertierten Typus neigen als die zivilisierten Völker. Unter diesen gibt es bedeutende Unterschiede innerhalb einer Rasse; so sind unter den europäischen Rassen (nach Mc Dougall und Lenz) die nordischen Völker mehr introvertiert als die Mittelmeervölker, unter den asiatischen Rassen die Chinesen und Hindus mehr introvertiert als die Japaner. Bei diesen Überlegungen finden die Unterteilungen der introvertierten und extrovertierten Typen, die Jung in seiner letzten Arbeit vornahm, keine Berücksichtigung.
Der zweite Teil der Arbeit berichtet von dem Beginn einer Forschungsarbeit an den Träumen nichteuropäischer Rassen. Im allgemeinen zeigt das bisher noch spärlich gesammelte Tatsachenmaterial dieselben Traummechanismen am Werk, die bei Europäern funktionieren. Es scheint überdies, daß die Träume überall als etwas angesehen werden, das einer gewissen Erklärung oder Analyse bedarf, ohne welche ihr S