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Der Autor versucht die triebpsychologische Untersuchung der Urteilsfunktion, die Freud in „Die Verneinung“ angebabnt hat, spekulativ zu ergänzen: Wie die Verneinung einer Behauptung das Anzeichen einer affektiven Abwehr ist, so zeigt auch eine besondere Betonung an, daß ein Widerspruch im Unbewußten vorliegt. Eine solche Betonung kann sich im besonderen Nachdruck, der auf eine Behauptung gelegt wird, in ihrer Wiederholung oder in Tautologien (versteckten Wiederholungen) zeigen. Die Verneinung drückt letzten Endes die primitive orale Unzufriedenheit aus. (Der Buchstabe N, der im „Nein“ aller indogermanischen Sprachen vorkommt, benötige dieselbe Zungenstellung,