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Ada Müller-Braunschweig teilt einen sehr interessanten „Fall von Schattenangst und Fragezwang” bei einem dreijährigen Kinde mit, der wichtige Einblicke in die erste Entstehungszeit von Ödipuskomplex, Kastrationsangst und Über-Ich gestattet, die um so wertvoller sind, als das für sich sprechende objektive Material nur minimal durch Deutungen in seiner Spontaneität beeinträchtigt wurde.
Kalischer berichtet Fälle aus seiner „heilpädagogischen Anstaltspraxis, die den Wert analytischen Wissens für den Heilpädagogen sehr deutlich demonstrieren, aber den psychologisch Interessierten immer wieder bedauern lassen, daß keine regelrechten Analysen vorliegen. — Dasselbe gilt für den bemerkenswerten Aufsatz von Else Fuchs. Die Autorin ist Spezialistin für die Behandlung kindlicher Eßschwierigkeiten und benutzt bei ihrer Arbeit neben ihrer Intuition vielfach ihr analytisches Wissen in erfreulicher Weise. Da volle Analysen weder in ihrer Absicht liegen noch notwendig sind, sind sowohl Technik des Vorgehens als auch Erfolg nicht immer so rationell durchsichtig, wie der Analytiker es liebt. Befremdend wirkt, daß die Autorin — knapp nachdem