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I) Bernfeld und Feitelberg wollten in ihrer Arbeit (Imago XVI, , S. 66) den alten ungenauen Begriff: „psychische Energie“ durch einen präzisen, und zwar auf der Energielehre fundierten, ersetzen. Sie nahmen zu diesem Zwecke zuerst eine Sonderung der Energien im Individuum vor und definierten in diesem zwei Systeme: das System Zelle und das System Person. Jedem dieser beiden wurde eine eigene Energie zugeordnet, EC beziehungsweise EP. Die Verfasser sagen selber: „Jedes einheitliche, geordnete, historisch bedingte Verhalten der Person ist per definitionem ihre Systemleistung“ (S. 70). Das ist allgemein gesagt, bei der Anwendung auf praktische Fälle heißt es aber: „Schwieriger ist die Scheidung in Zellenleistung und Apparatleistung bei bestimmten Einzelphänomenen; diese Frage dürfen wir hier noch offen lassen“ (S. 70). Da aber diese Scheidung auch im weiteren Verlaufe der Arbeit nicht präziser gefaßt wurde, haben die Autoren damit selber das Urteil über ihr Vorhaben gesprochen, denn bei einer solchen Unsicherheit der Hauptbegriffe müssen alle weiteren Folgerungen in zweifelhaftem Lichte erscheinen. Diesen beiden Energien wurden „die Umweltenergien, soweit diese auf das System Person übertragen werden“ (S. 75), ER gegenübergestellt. Die Verfasser versuchten dann diese neuen Begriffe auf die Psychophysik (Weber-Fechnersches Gesetz) anzuwenden, um sie auf ihre Brauchbarkeit zu prüfen. Mit den so erprobten Waffen gingen sie auf das Problem der Libidomessung über und am Ende ihrer Arbeit behaupten sie, die Möglichkeit einer Libidometrie theortisch bewiesen zu haben.
II) Die Autoren definieren die personierte Energie EP an zwei Stellen. Die eine Definition lautet: EP „wäre jener Anteil der Zellenenergien, mittels dessen