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In einem einzigen Punkte müssen wir Bernfeld und Feitelberg vollkommen recht geben. Dies betrifft die Versuchsreihe von Stratton. In dem zitierten Lehrbuche von Höber war nämlich weder angegeben, wie groß die belastete Fläche bei diesen Versuchen war, noch wo Stratton seine Ergebnisse publiziert hatte. Wir sind nicht Experimentalpsychologen vom Fach und so haben wir geglaubt, mit 1 cm2 die Fläche eher zu klein als zu groß angenommen zu haben. Aus demselben Grunde konnten wir die Originalarbeit bis jetzt noch nicht auffinden. Wir müssen aber betonen, daß selbst dann, wenn wir unseren Irrtum richtigstellen und noch dazu alle anderen Korrekturen von Bernfeld und Feitelberg anbringen (die wir aber nicht als stichhaltig anerkennen können), noch eine Ungleichheit zwischen dem beobachteten und dem berechneten Drucke verbleibt, die etwa eine Zehnerpotenz beträgt.
In keinem anderen Punkte sehen wir uns durch die Erwiderung gezwungen, eine unserer Behauptungen zurückzuziehen oder auch nur zu modifizieren. Eine ausführliche Diskussion halten wir für unfruchtbar, da eine gemeinsame Basis mit Autoren schwerlich zu finden wäre, die Sätze wie die folgenden niederschreiben konnten. „Mit der Problemformel EP = f (EC, ER) wird nur behauptet, daß es eine solche mathematische Funktion gebe. Eine Aussage über die Art der Beziehung wird erst in unserer Grundformel gemacht: dER = dEP + dEC. Hier wäre es in der Tat möglich, uns einer nachlässigen Schreibweise zu beschuldigen, denn exakt hätten wir schreiben sollen:
(S. 415). Diese letzte imposante Gleichung, welche „den Lesern dieser Zeitschrift überflüssige Schwierigkeiten bereitet hätte“ (S. 416), besagt viel weniger als die einfache Differentialformel, welche sie in „exakter“ Schreibweise ersetzen soll. Sie ist nämlich nur eine Umschreibung der Problemformel. Nur in dem ganz speziellen Falle werden die beiden Differentialgleichungen identisch, wenn
In diesem Falle wird selbstverständlich ER = EP + EC + konst. Es steigt aber dann die Frage