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In einer kurzen Einleitung stellt der Autor vorerst die Aufgabe und Arbeitsweise psychoanalytischer Pathographien dar. Er betont mit Recht, daß eine solche Untersuchung über den künstlerischen Wert der ihr zugrunde gelegten Werke nichts aussagen kann. Er weist darauf hin, daß die Feststellung von neurotischen Mechanismen keineswegs eine Entwertung von Künstler und Werk bedeutet.
Bychowski beginnt mit einer Schilderung der Kindheit des Dichters, in der bereits die Triebhaftigkeit, die Neigung zu Zornausbrüchen, das leidenschaftliche Verlangen nach Zärtlichkeit, der Glaube an die Allmacht seiner Wünsche nachweisbar sind. Es wird gezeigt, wie das Verhältnis zum Vater, den der Knabe liebt und bewundert, gleichzeitig aber auch haßt, starke Schuldgefühle erzeugt. Das aus diesen Schuldgefühlen resultierende Strafbedürfnis wird immer heftiger. Der Dichter verzichtet freiwillig auf das irdische Glück und betet zu Gott um Leid und Unglück, aber um Ruhm nach dem Tode. Auf Grund der Tagebücher des Dichters, seiner Briefe und Werke setzt Bychowski die sorgfältige Analyse fort und illustriert sie durch zahlreiche Zitate. Man genießt