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In einer Anmerkung meiner Schrift „Das Unbehagen in der Kultur“ (S. 47) habe ich — eher beiläufig — erwähnt, welche Vermutung über die Gewinnung des Feuers durch den Urmenschen man sich auf Grund des psychoanalytischen Materials bilden könnte. Der Widerspruch von Albrecht Schaeffer („Die Psychoanalytische Bewegung“, Jahrgang II, , S. 251) und der überraschende Hinweis in vorstehender Mitteilung von Erlenmeyer über das mongolische Verbot, auf Asche zu pissen,1 veranlassen mich, das Thema wieder aufzunehmen.2
Ich meine nämlich, daß meine Annahme, die Vorbedingung der Bemächtigung des Feuers sei der Verzicht auf die homosexuell-betonte Lust gewesen, es durch den Harnstrahl zu löschen, lasse sich durch die Deutung der griechischen Prometheussage bestätigen, wenn man die zu erwartenden Entstellungen von der Tatsache bis zum Inhalt des Mythus in Betracht zieht. Diese Entstellungen sind von derselben Art und nicht ärger als jene, die wir alltäglich anerkennen, wenn wir aus den Träumen von Patienten ihre verdrängten,