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Das vorliegende Buch schildert in ausgezeichneter Weise die furchtbaren Qualen, die die Strafgefangenen in geschlechtlicher Hinsicht dulden. Die jahrelang dauernde Unmöglichkeit, die Sexualität zu befriedigen, führt nicht nur zu zwangsartig unbefriedigender Onanie, Homosexualität und anderen Perversionen, sondern auch zu schweren Depressionen und halluzinoseähnlichen Zuständen. Die Behörden kümmern sich entweder gar nicht darum oder sie verschreiben unwirksame Mittel. Der sowjetrussische Versuch, Geschlechtsurlaube zu erteilen, wird von ihnen strikte abgelehnt.
Reich (Berlin)