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Als „Psychologe von Beruf (dem schicksalhaften, nicht dem behördlich abgestempelten)“ kann der Autor nicht umhin, „an alle Tatsachen, Gestalten, Geschehnisse des Lebens den psychologischen Aspekt heranzutragen“: in gänzlich unverbindlicher Weise dient ihm alles und jedes zum Anlaß, um psychologisierende Reflexionen anzuspinnen. Er handelt über das Wesen der Kunst und über die „letzten Fragen“ der Weltanschauung, über Kino und Sexualität, Napoleon und den Großstadtmenschen, über die Physiognomie der Stadt Berlin und über die Psychologie der Schauspielerin Sylvia in dem gleichen prätentiösen Plauderton. Diese Betrachtungen sind für die Wissenschaft ohne jedes Interesse und vermögen auf der anderen Seite doch nicht (wie der Autor wünscht) das „Vorurteil mancher Zeit-und Zunftgenossen“ zu widerlegen, „daß man gewichtige und ernste Dinge nicht auch in leichter und heiterer Form sagen könne.“
Marseille (Berlin)