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Ein Sonderheft über „Strafen“ stellt eine Reihe von Arbeiten zusammen, die von sehr verschiedenen Standpunkten aus zu dieser Frage Stellung nehmen. Einige Arbeiten sind mehr theoretisch orientiert und fragen nach der tatsächlichenWirkung oder nach der Genese des Strafens überhaupt. In diese Kategorie gehören zunächst die Arbeiten von Aichhorn, Bernfeld und Melitta Schmideberg.
Aichhorn stellt zunächst fest, daß das Erziehungsziel immer von Wertungen abhängt: „Jener Teil des Bemühens der Eltern um die Entwicklung des Kindes, der Erziehung genannt wird“, läuft „letzten Endes auf nichts anderes hinaus, als das Kind in den von ihnen als allein richtig anerkannten W ertmaßstab hineinzuzwingen“. Nun stimmen aber die „einzelnen Gruppen innerhalb der Gemeinschaften unseres Kulturkreises“ in ihren W ertmaßstähen nicht überein. So gebe es kein absolutes Erziehungsziel. Immer aber müsse die