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Durch in diesen Zeiten ungewöhnliche Ausstattung und ein Riesenformat, das in keinem Bücherfach Platz hat, verrät die neue Zeitschrift eine gewisse Lebensferne. Sie soll „neue geistige Wege zur inneren Konzentration des Menschen als solchen sowie der Erneuerung des gesamten Lebensstils“ bringen, aber auch der Yoga-Literatur in Sanskrit, Chinesisch usw. wissenschaftlich nachforschen, „um die besten Quellen des Yoga zugänglich zu machen“. Die Beziehungen zur Psychoanalyse sind überbetont, und gerade der über den Unterschied von Yoga und Psychoanalyse so aufklärenden Arbeit von Alexander (Imago ) „Der biologische Sinn psychologischer Vorgänge (Buddhas Versenkungslehre)“ ist keine Erwähnung getan. Dort ist aber gezeigt, daß die Yoga-Versenkung zum Aufgeben der Welt führt, zur narzißtischen Regression, in einen Zustand, wo Ich und Libido in vollkommener Verschränkung bestehen; während die Psychoanalyse anstrebt, das Selbst zu erobern, ohne die Außenwelt zu verlieren, d. h. eine neue Verschränkung zwischen Ich und Libido herzustellen. Wie weit aber eine nichtanalytische Yoga-Therapie wertvoll werden kann, als Autohypnose (Vogt) oder als das autogene Training und die Nirvana-Therapie (Schultz), mag die Zukunft erweisen. Hitschmann (Wien)