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In Band XVIII, Heft 1, Seite 124, dieser Zeitschrift wurde des gleichen Verfassers Bekenntnisschrift zu Freuds Psychoanalyse angezeigt. Was dort an Formalem gerühmt wurde, zeichnet in gleicher Wertigkeit dies Buch aus: Selbstverständliches Vorherrschen der Sache, klarster Ausdruck im Sprachlichen. Auf rund 400 Seiten wird nach der alt-indischen und chinesischen Philosophie die Geschichte der
abendländischen abgehandelt, beginnend mit Griechenland, endend bei der Gegenwart. Das in der maßgeblichen Fachkritik dem Werk einhellig gespendete Lob ist verdient: die Eindringlichkeit, womit die philosophischen Fragestellungen offengelegt werden, bedeutet auch für den Laien keine Erschwerung des Zugangs. Die Rezeptierung eines weltanschaulichen Baedekers gehört nicht zu den Ehrgeizzielen des Verfassers. — Auf die Psychoanalyse nimmt diese Arbeit keinen Bezug.
E. Roellenbleck (Darmstadt)