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Der Verfasser behandelt in einer umfassenden Studie Lehre, kirchliche Organisation und Kultusformen der spiritistischen Religion, ohne zu der Frage nach dem Wahrheitsgehalt dieses Glaubens direkt Stellung zu nehmen. Daß aber Lawton kein Spiritist ist, geht aus einem späteren Kapitel hervor, das sich mit der Psychologie der Gläubigen, Medien und psychischen Forscher befaßt und hiebei Erkenntnisse der Psychoanalyse weitgehend berücksichtigt. Der Autor hält die Psychoanalyse für einen der größten Fortschritte, die jemals in der Geschichte der Psychologie gemacht wurden, trotz der ihr heute noch anhaftenden Fehler und Widersprüche. Das wertvolle Buch erweist neuerlich die Bedeutung der Psychoanalyse für die Parapsychologie (wie Referent schon vor einigen Jahren in einer Arbeit näher ausgeführt hat).
A. Winterstein (Wien)