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Dieses auf zwölf Lieferungen angelegte Werk stellt eine Neuerung in der systematischen Ordnung des biologischen Materials dar, die berufen ist, die für die psychologische Forschung so wertvollen Lebensäußerungen niederer Tiere den psychologisch interessierten wissenschaftlichen Kreisen besser als bisher zugänglich zu machen. Das Material wird nämlich nicht nach Tiergruppen geordnet, sondern die Ordnung geschieht nach eingangs definierten Instinktgruppen. Das ermöglicht dem Leser, sich aus der Fülle des sehr unmittelbar dargestellten Materials den Gruppenbegriff gehaltvoll zu machen. Entsprechend dieser Grundtendenz des Werkes vermeidet der Verfasser weittragende theoretische Auseinandersetzungen über den Instinktbegriff, wie sie heute in der biologischen Literatur üblich sind. Er zieht auch mit Recht den an das Gegebene unmittelbar anschließenden Begriff der Instinkthandlung vor, da ein Beweis für die Existenz eines hinter diesen Handlungen liegenden Instinkts nicht zu erbringen sei.
G. Bally (Zürich)