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In der Erkenntnis, daß die bisherigen Versuche, der Graphologie eine wissenschaftliche Grundlage zu geben, unzureichend sind, fordern die beiden Autoren den Anschluß an Biologie und Gestaltspsychologie. Für die Verwirklichung dieses vom Standpunkt der Psychoanalyse zu begrüßenden Programms wird jedoch nichts geleistet. Die Ausführungen des Buches bewegen sich im Stil der physiognomischen Betrachtungsweise Spenglers und bringen weder in graphologischer noch in charakterologischer Hinsicht wesentlich Neues. Die unter Zugrundelegung von vier gänzlich heterogenen Gegensatzpaaren (Spannung — Lösung, langwellig — kurzwellig, Außentyp — Innentyp, maskulin — feminin) konstruierte psychologische Typenlehre der Autoren hat nichts Überzeugendes und ist weit davon entfernt, biologisch oder gestaltspsychologisch zu Sein.
W. Marseille (Wien)