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Eine weitschweifige Schrift, in der über die Geistesverfassung des Primitiven und die prähistorischen Ereignisse in der Urhorde spekuliert wird. Den Hauptinhalt machen Gedanken von Freud aus, welche der Autor durch Verkoppelung mit der Wundtsehen Assoziationspsychologie zu einem Zerrbild einer „psychoanalytischen“ Theorie gestaltet. Im einzelnen ist auf dieses unzuständige und in anspruchsvollem Ton abgefaßte Buch nicht einzugehen. Die von Feller ständig erneuerte Berufung auf die Psychoanalyse ist ein Mißbrauch. Das Buch bleibt weit unter dem Niveau der „Psychodynamik der Reklame“ desselben Autors, wo zwischen überflüssigem Beiwerk und Entgleisungen doch einige diskutable Funde zu entdecken waren.
W. Marseille (Wien)