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In neuer Auflage als Band II der „Arbeiten zur angewandten Psychiatrie“ wurde von Dr. W. Morgenthaler, Bern, das einzigartige Werk des leider so früh verstorbenen Psychiaters und Psychoanalytikers Rorschach herausgegeben.
Die neue Auflage ist bereichert durch ein Bildnis des Verfassers und einen Nachruf aus der Feder des Herausgebers sowie um die von dem geistigen Erben Rorschachs, Dr. Emil Oberholzer, nach dem Tode des Verfassers herausgegebene wertvolle Arbeit „Zur Auswertung des Formdeutversuchs“, welche seinerzeit in der „Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie“, Bd. 82, 1923, erstmals erschienen war. Am Schlusse des Buches findet sich ein Verzeichnis der Publikationen Rorschachs und ein Literaturverzeichnis der wichtigsten Arbeiten über die Rorschachsche Methode (die sich inzwischen bereits wieder vermehrt haben). Charakteristisch für das Rorschachsche Werk ist, daß eine große Anzahl dieser Arbeiten aus der Feder von Psychoanalytikern stammt; ich erwähne hier Bänziger, Behn-Eschenburg, Bins wanger, Christoffel, Furrer, Löpfe, Müller, Oberholzer und (im Verzeichnis noch nicht angeführt) Boss. Eine jüngste Arbeit von Zulliger: „Der Rorschachsche Testversuch“ erschien in der Sondernummer für Erziehungsberatung in der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“, Jg. VI, Nr. 11/12, 1933.
Das Rohrschachsche Buch wurde von L. Binswanger im Band IX der Internationalen Zeitschritt für Psychoanalyse (S. 512 ff., ) eingehend besprochen, mehr unter Würdigung des Interesses, das die nichtpsychoanalytische Psychologie dem Werk entgegenbringt. Im Band X (S. 311 ff., ) der Internationalen Psychoanalytischen Zeitschrift wurde die dem Buch angegliederte letzte Arbeit des Verfassers durch Dr. A. Weber (Waldau, Bern) ausführlich rezensiert. Es besteht kein Zweifel, daß diese Arbeit gerade für den Psychoanalytiker das größte Interesse beanspruchen darf.
Wer sich einmal in die Rorschachsche Methode eingearbeitet hat, ist immer von neuem erstaunt, welche Fülle von pr