You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das Buch enthält ein Referat über die deutsche Literatur des Okkultismus von den Schriften du Prels an, die vor fünfzig Jahren, beeinflußt von den Ideen Kants, Schopenhauers, des jüngeren Fichte sowie von Carus und Fechner, den Reigen der Veröffentlichungen für und wider die Parapsychologie begannen.
Von psychoanalytischen Publikationen wird nur v. Winterstein: „Zur Psychoanalyse des Spukes“ (S. 50) referiert, die Arbeiten von Freud („Die okkulte Bedeutung des Traumes“, „Traum und Telepathie“, Ges. Schriften, Bd. III) und von Helene Deutsch („Okkulte Vorgänge während der Psychoanalyse“, Imago XII) sind übergangen, während dafür der Begriff der Psychoanalyse bei den religionshistorischen Untersuchungen von Prof. theol. Dr. Rist über hellseherische Visionen (S. 114) und über die Aufklärungen von Prophezeiungen (S. 116) angewendet wird, wo er kaum am Platze sein dürfte.
Der Verfasser hat sich so wohl den wichtigsten Weg zum wissenschaftlichen Verständnis der okkultistischen Phänomene selbst versperrt.
A. Kielnols (Königsfelaen-Aargau)