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Der amerikanische Dichter Floyd Dell nimmt die Lektüre eines Buches von Rank zum Anlaß, um an seiner mit überraschendem psychoanalytischem Verständnis dargestellten Autobiographie, die man besser eine Autoanalyse nennen könnte, zu untersuchen, welche Motive ihn selbst zur dichterischen Produktion veranlaßt haben mögen. Die Untersuchung zwingt, Rank, der die Bedeutung der infantilen Sexualität für die dichterische Produktion neuerdings herabzusetzen versucht, Unrecht zu geben. Die dichterische Produktion erscheint auch hier wieder, wie Freud uns gezeigt hat, als ein erfolgreicher Ausweg aus schuldbeladener Introversion, die aus den Kämpfen zwischen Ödipuskomplex und entgegenstehender Angst entstand.
O. Fenichel (Oslo)