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Wenn der Psychoanalytiker an metaphysische Fragen wie die vorliegende herangeht, so tut er es bewußt als Laie, läßt sich aber gerne belehren, wenn er auch ahnen mag, daß es sich hier um unlösbare Fragen handelt. Immerhin bleibt für den Autor „das Leib-Seele-Problem das Gipfelproblem aller theoretischen Psychologie, das Zentralproblem aller Metaphysik, der Kern aller weltanschaulichen Problematik“.
Erst beschreibt der Autor den Stand der Fragen seit 1900 an Hand zahlreicher Arbeiten moderner Forscher (Busse, Dürr, Höfler, Becher, Driesch, Reininger usw.). Er unterscheidet „eigentlich zwei verschieden und getrennt zu beurteilende Typen von Kausationen“ (Typus I: physische Ursache mit psychischer Wirkung, und Typus II mit umgekehrtem Verhältnis), und berücksichtigt die beiden wichtigsten Theorien, die die Beziehung zwischen den psychischen und physischen Naturbereichen klären sollten: die Theorie der Wechselwirkung und die des Parallelismus. Dann untersucht er die Fruchtbarkeit der modernen physikalischen Theorien für sein Gebiet (Relativitäts- und Quantentheorie) und die der neuen Ergebnisse in der normalen und pathologischen Physiologie (Goldstein). Dann folgt eine Diskussion der Gestalttheorie (Köhler), mit ihren ausgesprochen physiologischen Voraussetzungen („Ich erlebe meine Nervenprozesse qua Gestalt“. M. Scheerer). Schließlich wendet er sich dem Problem des Unbewußten zu.
Der Psychoanalyse wird wenig Verständnis entgegengebracht, augenscheinlich, weil sie nicht in das System paßt. Wie W. die Dinge denkt, erläutert am besten der folgende Satz: „Ich erlebe meine Nervenprozesse, soweit sie psychisch mitbedingt, physisch virtuell sind, oder (unter Einbeziehung des Gestaltsgedankens) qua virtueller Gestalt.“
Es folgt ein Nachtrag über Bleulers Mnemismus und Klages' Antithese von Seele und Geist und schließlich eine Schlußbetrachtung mit dem Satz: „Mit der Annahme eines Pluralismus (hierarchisch geordneter) beseelter Wesen ist für eine Vereinigung von Parallelismus und W