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Das biologische Thema ist in einer für den Psychoanalytiker sehr interessanten Weise aufgefaßt und dargestellt; auch vertritt der Autor die Meinung, daß seine physiologischen Erfahrungen für das Psychische gleichfalls Geltung haben, z. B. für den ästhetischen Geschmack, und bespricht auch hier die Erscheinung der Anpassung.
Prinzipiell werden vorübergehende Adaptierungen von wirklicher Anpassung geschieden und von dieser wieder direkte Folgen von Umweltreizen auf den Organismus, welche kein besseres Bestehen gegenüber den Umweltreizen zur Folge haben.
Daß die individuelle Anpassung und die besonders geeignete phylogenetische Anlage zu solcher Anpassung einander gegenseitig unterstützen, läßt den Autor von einem „circulus emendons“ im Gegensatz zum „circulus vitiosus“ sprechen. Dieser Terminus ist wohl besser als der von anderer Seite dafür vorgeschlagene Ausdruck „Circulus virtuosus“.
Es wird namentlich von amerikanischen Autoren die Neurose als Störung der Anpassung aufgefaßt; eine konsequente Untersuchung der spezifischen neurotischen Störungen der Anpassungsmechanismen ist ein fruchtbarer Weg zur systematischen Darstellung unseres Gebieces.