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Hauptsächlich nach C. G. Jung, teilweise nach E. R. Jaensch orientierte Psychologie, mit voller Anerkennung der psychoanalytischen Methode und Seelenlehre. Die Psychoanalyse soll besonders in drei Richtungen ergänzt werden: 1. Charakterologisch, indem Kranke mit gewissen Grundcharakteren zu Therapeuten mit entsprechenden Grundeigen schaften gelangen sollen, wenn auch eine tiefreichende Eigenanalyse die Spannbreite des Analytikers erweitert. 2. Es soll neben der Libido ihr Gegenpol, der Geist — welcher teleologisch-finalsynthetisch ist — mehr Berücksichtigung finden. 3. In einer Tieferver senkung kommt das Innere, das Tief-Unbewußte mehr zur Entfaltung und eine Tiefenversenkung ist auch für eine gründliche Selbsterkenntnis unentbehrlich. Dabei wird das Stadium der Tiefenversenkung mit der „subjektiven Stufe“ von Jung, in welcher die Keime zukünftiger Entwicklung erkannt und dem Bewußtsein integriert werden, identifiziert. Die Tiefenversenkung als Selbsterkenntnis soll, wenn sie methodisch vollführt wird, die Analyse bei einem Analytiker entbehrlich machen. Sehr konsequent aufgebaut und dadurch anregend ist die Beschreibung der Stufen der inneren Versenkung.
I. Hermann (Budapest)