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Drum Fluch der Welt, wo jeder Bauernlümmel
Mit Hilfe einer Viehmagd
Etwas Unsterbliches verfertigen kann.
Gothland in Grabbes „Herzog Theodor von Gothland“ 1820.
Ich stehe erträglich, aber ich bin nicht glücklich, werde es wohl auch nie wieder. Ich glaube, hoffe, wünsche, liebe, achte, hasse nichts, sondern verachte nur noch immer das Gemeine; ich bin mir selbst so gleichgültig, wie es mir ein Dritter ist: ich lese tausend Bücher, aber keins zieht mich an… Ruhm und Ehre sind Sterne, derenthalben ich nicht einmal aufblicke; ich bin überzeugt, alles zu können, was ich will, aber auch der Wille scheint mir so erbärmlich, daß ich ihn nicht bemühe; ich glaube, ich habe so ziemlich die Tiefen des Lebens, der Wissenschaft und der Kunst genossen; ich bin satt von den Hefen; nur Musik wirkt noch magisch auf mich, weil ich sie nicht genug verstehe. Meine jahrelange Operation, den Verstand als Scheidewasser auf mein Gefühl zu gießen, scheint ihrem Ende zu nahen: Der Verstand ist ausgegossen und das Gefühl zertrümmert.
Aus einem Brief Grabbes an Kettembeil am 4. Mai 1827.
Thumelico: Mutter!
Thusnelda: Was begehrst du, mein Junge?
Thumelico: Ein kleines Butterbrot, nicht größer als meine Hand.
Thusnelda: Ein großes, ein ganz großes sollst du haben! Iß, trink und freue dich des Augenblicks, ehe die schweren Jahre kommen!