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Der Untertitel kennzeichnet Charakter und Absicht des Buches. W. findet an den lebenden Körpern außer zahlreichen Erscheinungen, die sie mit den leblosen gemeinsam haben, „eine völlig andersartige Eigenschaft“, „den Charakter der Zielursächlichkeit oder Zweckmäßigkeit, eine Eigenschaft, die keinem leblosen Körper innewohnt und keinem lebenden Körper fehlt“. Zweckvorstellungen fördern den Ablauf zweckmäßiger Vorgänge, sind selbst „nur eine zweckmäßige Einrichtung“. Aber sie spielen nur eine untergeordnete Rolle im Ablauf der zweckmäßigen Vorgänge. Der Verfasser betrachtet sodann die Darwinsche Abstammungslehre und findet, daß weder der Begriff der Variation, noch der der Mutation eine Abstammungslehre ermöglicht. Er findet in der Überproduktion einen zielursächlichen Charakter. Er findet in der Formgestaltung ein Prinzip von teleologischem Charakter. Er verneint die Wirksamkeit geschlechtlicher Zuchtwahl. Er verneint auch die Bedeutung der funktionellen Anpassung (Lamarck) und der direkten Umweltsbeeinflussung (Geoffroy) für die Artentwicklung. Sie sind für die Spezialfälle der allgemeinen Erscheinung der organischen Zweckmäßigkeit nicht maßgebend. W. verweist besonders auf die Regeneration der Augenlinse des Wassersalamanders (Triton), welche vom Irisepithel her erfolgt. Es wird also ein der neuen Funktion ganz fremdes Gewebe zur Ersatzbildung herangezogen: ein Beweis für ein zielstrebiges phylogenetisches Prinzip. Eine Analyse der Ganzheit folgt, sie ist „eine Gesamtheit als Zweckeinheit gefaßt“. Der Ganzheitsbegriff ist nur anwendbar auf Lebewesen und deren Produkte. Aber die organische Zweckmäßigkeit ist nicht psychisch, sie ist nur seelenähnlich. „Der psychoide Faktor ist ja nicht ein Produkt des vitalen Geschehens wie der