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Das berühmte Wandgemälde des Zauberers mit Hirschkopf und Pferdeschweif auf einem paläolithischen Höhlengemälde in Südfrankreich (Cave des trois frères) weise auf totemistische Opfergebräuche hin. Die Verkleidung des Zauberers erinnere — durch den Pferdeschweif — an die des mittelalterlichen Teufels, der sich im Traume eines zwangsneurotischen Patienten als Vaterfigur habe erkennen lassen. Der Ersatz des Vaters durch ein Opfertier spreche für eine Entwicklungsstufe, in der „der kannibalistische Wunsch schon unter Verbote des Über-Ichs“ gestellt werde. Die symbolische Vatertötung sei mit der symbolischen Kastration durch Beschneidung und Ausschlagen des Zahnes zu verbinden
E. Kris (Wien)