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Diese inhaltsreiche Studie handelt in knappster Form an Hand klinischer Beobachtungen von der Genese des Humors. Das mitgeteilte Material stammt aus dem dritten Behandlungsjahr einer fünfundzwanzigjährigen Patientin und stellt nach D.s Auffassung jenen Rohstoff dar, aus dem „bei produktiver intellektueller Bearbeitung“ echter Humor entsteht. Das Material ist aufgetaucht, als die Leiden und Enttäuschungen am Ende der ödipalen Phase in der Analyse besprochen wurden.
Im Anschluß an die Deutung eines Traumes, in dem ein Mädchen nach der Ermordung von Vater, Bruder und Mutter endlich als Knabe heranwächst, spricht die Patientin von einem winzig kleinen Mädchen, von dem sie schon öfters geträumt zu haben meint. „Ein kleines herziges Mädchen. Ob sie lebt und wächst oder zugrunde geht, hängt davon ab, wie sie behandelt wird. Sie ist in meinem Bauch, aber zuweilen findet sie einen Weg heraus und läuft weit umher. Ich möchte lachen, so klein ist sie. Ich lache und unterhalte mich mit ihr, wenn ich sehr deprimiert bin.“ Auch wenn man sie schlug, habe sie