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Der Verfasser versucht durch Registrierung aller derjenigen gegenständlichen Situationen, durch die gleiche subjektive Eindrücke bzw. Reaktionen hervorgerufen werden, und zwar ohne Rücksicht darauf, von welcher Art diese Eindrücke sein mögen, Wege zum Aufbau einer objektiven Wahrnehmungspsychologie anzugeben. In Briefmarkenversuchen kommt es bei genügend großer Vertrautheit nicht nur zu unmittelbar gegebenen Werterlebnissen sondern der Wertgesichtspunkt ändert die Wahrnehmung der Träger des Wertes ab. Aus wertvolleren Marken (oder Münzen) bestehende Gruppen werden nach Anzahl oder Flächeninhalt im Vergleich mit weniger wertvollen überschätzt. „Auch künstlich gesetzte Gegenstände, wie der Geldwert, bilden also mit den im strengsten Sinne des Wortes sinnlich-anschaulichen Gegenstandsarten in der Wahrnehmung Zwischengegenstände, treten also mit diesen in engsten funktionalen Kontakt, der bis zur funktionalen Verschmelzung geht. Wenn die Reizkonfiguration nicht genügend ausgeprägt ist, so wird entweder eine empirisch wohlbekannte Form oder eine prägnante Gestalt wahrgenommen.“
Die Psychologie vom Gegenstand steht in enger Beziehung mit der Umweltlehre Uexkülls. Diese sucht die Schwierigkeiten, die die Unerkennbarkeit der Empfindung tierischer Subjekte der Forschung bietet, dadurch auszugleichen, daß sie nach Merkmalen sucht, auf die die Subjekte reagieren. Auch bei der Wahrnehmung von geistigen Gebilden und Fremdpsychischem spielen Zwischengegenstände eine Rolle. Die Psychologie vom Gegenstand her sollte auf das Gesamtgebiet der Psychologie ausgedehnt werden.
Die Gedankengänge des Verfassers sind zweifellos auch für den Analytiker anregend. Der Analytiker beschäftigt sich im allgemeinen zu wenig mit der Struktur der Gegenstände, die ein bedeutsamer Teil der Ich-Psychologie ist. Die Untersuchungen B.s über „Zwischen gegenstände“ könnten den Analytiker zu einem tieferen Nachdenken über das Verhältnis der Iibidinösen zu den Ich-Strukturen anregen. Ein Studium des nicht leich