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Das hübsche Bändchen umfaßt unter den Gruppentiteln „Wir und die Welt“, „Die Welt in uns“, „Mann und Weib“, „Mosaik des Alltags“, „Geist als Handwerk und Selbstbildnis“ viele hundert Aphorismen des als Psychoanalytiker und Nervenarzt in Budapest bekannten Autors. Man bewundert das fein geschliffene Wort, den menschenkennerischen Geist, die Skepsis des Erfahrenen, den Frauenkenner, den Liebesphilosophen. Einige auserwählte Sprüche mögen auch Psychoanalytiker als Leser anlocken:
Der Nutzen eines Rates steht in umgekehrtem Verhältnis zum stillen Tadel, den er jedesmal enthält. — Die verborgenste und mächtigste aller Leidenschaften ist die unbewußte Selbstzerstörung. — Wenn man die Phantasie einer Frau beschäftigt, hat man schon begonnen, ihr Herz zu beschäftigen. — Neid fordert zurück, was er nie hergegeben hat. — Eine