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Zwei Zeichnungen eines elfjährigen Buben stellen Häuser dar. Ihr Ausdrucksgehali ist verschieden. Die bewegtere und ausdrucksreichere vertritt einen Typus von Zeichnungen,
der entsteht, wenn der Zeichner einen der 30-50 täglichen Jacksonanfälle (rechter Arm), an denen er leidet „durch zeichnerische Bewegung abfedert“; die ruhigere und ausdrucksärmere Zeichnung vertritt den in der anfallsfreien Zeit entstehenden Typus. E. wirft die Frage auf, inwieweit man aus diesem und analogen Tatbeständen schließen könne, „daß das Künstlerische überhaupt nichts mehr mit dem Bewußtsein zu tun habe, auch nichts mit dem sogenannten ‚Unbewußten‘, daß es also etwas rein Motorisches sei“. Er weist diesel Vermutung ab und bescheidet sich mit der Einsicht, daß das „‚normale‘ Hirn auch als Hemmungsapparat gegenüber künstlerischem Erleben und Gestalten wirkt“.
E. K. (Wien)